Judith Hermann

Sommerhaus, später
S. Fischer 1998

Maison d’été, plus tard
Albin Michel 2001

Zomerhuis, later
Prometheus 2001

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Über dieses Buch:

Zwei Frauen, die auf einer Insel ein Spiel spielen, das ›sich so ein Leben vorstellen‹ heißt. Ein Premierenfest, das ein unerwartetes, frühmorgendliches Ende in der Wohnung des Regisseurs findet. Ein Mann, der in seinem Sommerhaus an der Oder Besuch erhält und an eine Vergangenheit erinnert wird, die er nicht mehr kennen will.

Judith Hermanns Figuren inszenieren sich ihr Leben, sie lassen sich nur passiv oder als Zuschauer, nur spielerisch in ›Lebensläufe‹ ziehen. Es ist Judith Hermanns Gespür für die Zwischentöne und die subtilen Unaufrichtigkeiten der Gegenwart, das ihre Geschichten so eindrucksvoll macht.

Ihre Erzählungen leben vom genau abgewogenen Rhythmus der Sätze und von der Intensität und Dichte der Stimmungen, die sie zu erzeugen vermag. (Klappentext)

Über die Autorin:

Judith Hermann © Andreas Labes
© Andreas Labes

Bereits mit ihrem ersten Erzählband Sommerhaus später (1998) schaffte die 1970 in Berlin geborene Schriftstellerin und Journalistin Judith Hermann den Durchbruch. Wie auch das späte Romandebüt Aller Liebe Anfang (2014) beinhaltet dieses Werk Gegenwartsbeschreibungen über das Lebensgefühl ihrer Generation.

Bevor sich Hermann nach einem New York-Aufenthalt als Volontärin bei der deutschsprachigen Zeitschrift Aufbau verstärkt der Schriftstellerei widmete, jobbte sie in verschiedenen Berufen und tourte als Sängerin mit der Band Poem for Laila durch Deutschland.

Judith Hermann wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. 2001 mit dem Kleist-Preis.