Delphine de Vigan

Preisträgerin 2014

Rien ne s’oppose à la nuit
JC Lattes 2012

Das Lächeln meiner Mutter
Droemer-Knaur 2013

Niets weerstaat de nacht
De Geus 2013

alle Sprachfassungen

Über dieses Buch:

Von klein auf weiß Delphine, dass ihre Mutter talentierter, schöner, unkonventioneller ist als andere. Wie wenig diese jedoch dem Leben gewachsen ist, erkennt die Tochter erst als Erwachsene. Warum hat Lucile sich für den Freitod entschieden?

Diese Frage treibt Delphine seit dem Tag um, an dem sie ihre Mutter tot aufgefunden hat. Sie trägt Erinnerungsstücke zusammen, spricht mit den Geschwistern ihrer Mutter, mit alten Freunden und Bekannten der Familie.

Es entsteht das Porträt einer widersprüchlichen und geheimnisvollen Frau, die ihr ganzes Leben auf der Suche war nach Liebe, Glück und nicht zuletzt nach sich selbst. (Klappentext)

Über die Autorin:

Eigentlich arbeitete Delphine de Vigan als Soziologin und schrieb ihre ersten vier Romane nachts. Ihr Traum von der Literatur zu leben, erfüllte sich für die 1966 in Paris geborene Autorin im Jahr 2007, als No et moi (dt. No & ich, 2008) erschien.

Für diesen mehrfach ausgezeichneten Roman, der von der Jugendfreundschaft eines hochbegabten Mädchens zu einer 18jährigen Obdachlosen erzählt, recherchierte de Vigan intensiv über die Situation obdachloser Frauen.

Vor diesem literarischen Durchbruch debütierte de Vigan unter dem Pseudonym Lou Delvig mit dem Roman Jours sans faim (2001). Zuletzt wurde auf Deutsch Les Heures souterraines (2009; dt. Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin, 2010) veröffentlicht.