Justine Coquel

Nach einigen Jahren in Berlin beschließt Justine Coquel in Straßburg Fuß zu fassen. Seit fünfzehn Jahren ist sie als Übersetzerin aus dem Deutschen und Englischen tätig und arbeitet für verschiedene Verlage, wie Gallmeister, Belfond oder JC Lattès.

Zu den von ihr übersetzten Autor.innen gehören Ivar Leon Menger, Angelika Klüssendorf, Frank Goldammer und Christine Wolter.

Kriminalromane sind ihr Steckenpferd, aber ebenso gerne variiert sie und widmet sich anderen Genres. Seit kurzem übersetzt sie auch Mangas (Gin Zarbo, Le Secret de la Scarecrow) und Fantasy.

Außerdem setzt sie sich für eine größere Sichtbarkeit Ihres Berufs ein und engagiert sich für das Lesen von fremdsprachiger Literatur, durch die Teilnahme an Veranstaltungen und Festivals, zum beispiel in Strasburg (Bibliothèques idéales) oder Gif-sur-Yvette (VO/VF). 2014 nahm sie am Goldschmidt-Programm für junge Literaturübersetzer.innen teil, 2024 an der neuen Version Goldschmidt+ und besuchte 2021 die École de traduction littéraire - das Kontakthalten mit Kolleg.innen, sowie das Betrachten der Veränderungen ihres Berufsfeldes und der Verlagswelt sind für sie essenziell.

Des weiteren setzt sie sich für die Rechte der Überseter.innen ein und ist seit diesem Jahr Mitglied des Vorstandes der ATLF (Association des traducteurs littéraires de France)

Mit ihrer Übersetzung von Elena Fischers Paradise Garden vom Deutschen ins Französische ist Justine Coquel für einen Übersetzungspreis des Euregio Literaturpreises 2026 nominiert.